Newsletter 09-2018  
     
 
 
  Karin Bacher im Gespraech  
 
 
     
  Inhalt  
     
 
 
 

1 Editorial

2 Führung und Management

3 Coaching und Seminare

4 Lifestyle und Genießen

5 Aktuelles und Termine

 
 
 
 
 
     
  Editorial  
     
 
 
 
     
 
Karin Bacher Editorial
 

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auf mei­ner Fahrt nach Frank­furt zum Wirt­schafts­gip­fel Deutsch­land letz­ten Sams­tag las ich eine Ta­ges­zei­tung. Ich ge­nie­ße Zug­fahr­ten. Kaum fuhr der ICE los, kam eine freund­li­che Dame und bot mir Cap­puc­ci­no an. Ein guter Start, dach­te ich. Bis ich die Zei­tung durch hatte. Was ist ei­gent­lich los? Un­se­re Ge­sell­schaft, ja die Welt ist im Um­bruch. Als Be­ra­te­rin für Ver­än­de­run­gen kann ich pro­fes­sio­nell damit um­ge­hen. Doch ich be­mer­ke eine zu­neh­men­de Be­un­ru­hi­gung bei mir. Der Grund ist schnell ge­fun­den: Ich emp­fin­de eine Be­dro­hung mei­ner per­sön­li­chen Werte wie To­le­ranz und Re­spekt. Als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ex­per­tin ist mir die Ver­ro­hung un­se­rer Spra­che schon längst auf­ge­fal­len und dies er­schreckt mich. Ge­nau­so wie ein Jour­na­lis­mus, der of­fen­sicht­lich ver­lernt hat, was Worte an­rich­ten kön­nen. Dem nicht auf­fällt, dass er eine Bühne all denen bie­tet, die die Pres­se gerne für ihre Bot­schaf­ten nut­zen. Und die Zu­schau­er?

Was ist der Grund, dass sich so viele „Otto-Nor­mal-Bür­ger“ in un­se­rem wohl­ha­ben­den Land nicht mehr in ihrer Le­bens­wei­se wert­ge­schätzt füh­len und sich allzu leicht ma­ni­pu­lie­ren las­sen? Laut An­dre­as Reck­witz (Autor, „Die gra­nu­la­re Ge­sell­schaft“) liegt es nicht al­lein an öko­no­mi­schen Grün­den. Die Angst vor dem so­zia­len Ab­stieg durch die zu­neh­men­de Di­gi­ta­li­sie­rung und Au­to­ma­ti­sie­rung ist ein wei­te­rer Grund: Macht die künst­li­che In­tel­li­genz meine Ar­beit über­flüs­sig?

Meine Über­zeu­gung ist es, dass Un­ter­neh­men eine ge­sell­schaft­li­che Ver­pflich­tung haben. Des­we­gen soll­ten sie die Men­schen mit ihren Ängs­ten und Sor­gen ernst neh­men. Dies ver­mis­se ich manch­mal in Be­trie­ben. Mit Ver­wun­de­rung stel­len Fir­men­lei­ter fest, dass sie Zu­kunfts­pro­jek­te nicht in der Ge­schwin­dig­keit wie ge­wünscht durch­zie­hen kön­nen – pas­si­ver oder ak­ti­ver Wi­der­stand der Mit­ar­bei­ter ist die Ur­sa­che. In vo­la­ti­len Märk­ten kann dies fa­ta­le Fol­gen für die Er­geb­nis­se haben.

Was kön­nen Un­ter­neh­men tun? Sich auf Werte be­sin­nen - denn diese sind in un­ru­hi­gen Zei­ten ein Anker, die Men­schen mit­neh­men – kom­mu­ni­zie­ren ist es­sen­ti­ell, den Mit­ar­bei­tern Zu­kunfts­per­spek­ti­ven geben – bei­spiels­wei­se mit der Vor­be­rei­tung auf neue Rol­len und Auf­ga­ben. Pas­send dazu un­se­re Ar­ti­kel Ar­beits­welt 4.0 und Ver­trau­en und Ver­läss­lich­keit ... in die­ser Aus­ga­be.

Und wer so wie ich heute nach Ent­span­nung strebt: Es ist Hoch­sai­son für Eb­bel­woi – ge­liebt oder ge­hasst da­zwi­schen gibt es nichts. Wo’s Trin­ken des Ap­fel­weins be­son­ders Spaß macht steht in der Rubik Life­style und Ge­nie­ßen.

Viel Freu­de beim Lesen der Sep­tem­ber-Aus­ga­be. Wir freu­en uns wie immer über Kom­men­ta­re und Dis­kus­sio­nen,

herz­lichst, das Re­dak­ti­ons­team.


Un­se­ren News­let­ter (ISSN 2509-288X) gibt es zehn Mal jähr­lich gra­tis. Letz­te Aus­ga­be ver­passt? Oder Kol­le­gIn, Freun­dIn die News emp­feh­len? Hier der Link zum On­line-Ar­chiv und zur di­rek­ten An­mel­dung: www.kbcuc.com/Newsletter.html Abmeldung jederzeit möglich.

 
     
 
 
 
 
 
     
  Führung und Management  
     
 
 
 
     
 
Möhre
 

Arbeitswelt 4.0

„Jeder zwei­te deut­sche Ar­beit­neh­mer ist nicht für die di­gi­ta­le Ar­beits­welt ge­wapp­net, so der Deut­sche Ge­werk­schafts­bund gemäß einer Stu­die des Welt­wirt­schafts­fo­rums – zu hören und zu lesen die­ser Tage quer durch die deut­sche Me­di­en­land­schaft. Die Nach­richt ist weder wirk­lich neu noch allzu über­ra­schend. Denn kaum je­mand konn­te das Tempo der sich über­schla­gen­den Ent­wick­lun­gen und er­wei­ter­ten An­for­de­run­gen auf dem Ar­beits­markt über­se­hen.

Auch das McKin­sey Glo­bal In­sti­tu­te (MGI) hat unter dem Titel „Shift skills – Au­to­ma­ti­on and the fu­ture of the work­force“ be­reits in einer kürz­lich er­schie­ne­nen Stu­die ge­warnt: Au­to­ma­ti­sie­rung und künst­li­che In­tel­li­genz wer­den den Ar­beits­all­tag und die dafür be­nö­tig­ten Fä­hig­kei­ten dra­ma­tisch ver­än­dern. Bis 2030 wird der An­teil der Ar­beit, der tech­ni­sches Wis­sen vor­aus­setzt, um bis zu 55 % stei­gen, wäh­rend immer we­ni­ger hän­di­sche oder mo­to­ri­sche Fer­tig­kei­ten be­nö­tigt wer­den (minus 14 %).“

Die Stu­die un­ter­such­te ex­em­pla­risch fünf Bran­chen: Ban­ken und Ver­si­che­run­gen, En­er­gie, Ge­sund­heit, ver­ar­bei­ten­de In­dus­trie und Han­del, und zwar in Deutsch­land, Frank­reich, Großbri­tan­ni­en, Spa­ni­en, Ita­li­en und den USA. Dem­nach wird in Deutsch­land der Rück­gang der Ar­beits­zeit, ba­sie­rend auf dem Ein­satz hän­di­scher Fä­hig­kei­ten, mit minus 22 % bis zum Jahr 2030 noch deut­lich höher aus­fal­len als in den an­de­ren un­ter­such­ten Län­dern. Vor allem im ver­ar­bei­ten­den Ge­wer­be wird immer we­ni­ger phy­si­sche Kraft und hän­di­sches Steu­ern von Ma­schi­nen ge­for­dert. Das über­nimmt zu­neh­mend der Kol­le­ge Ro­bo­ter.

Anna Wie­sin­ger, Düs­sel­dor­fer Ju­ni­or­part­ne­rin bei McKin­sey und Ko-Au­to­rin der Stu­die stellt unter an­de­rem fest, dass der An­teil der Ar­beits­zeit in Deutsch­land, die auf tech­no­lo­gi­sche Ex­per­ti­se fällt, jetzt be­reits ver­gleichs­wei­se hoch ist: 14 %, ge­gen­über je 11 % in den USA und Frank­reich oder 12 % in Großbri­tan­ni­en. Und er wird nach ihrer An­sicht bis 2030 wei­ter wach­sen auf 19 %. IT-Ex­per­ti­se, Pro­gram­mier- und Ana­ly­se­kennt­nis­se, wis­sen­schaft­li­che For­schungs- und tech­ni­sche De­sign­fä­hig­keit ge­hör­ten zu den un­ter­such­ten Fä­hig­kei­ten. Fazit von Wie­sin­ger: „Deutsch­land baut den Schwer­punkt auf Tech­no­lo­giefä­hig­kei­ten aus.“

Doch ob die­ses aus­reicht wird sich erst noch zei­gen müs­sen. Eine Be­fra­gung von 3.000 Vor­stän­den in sie­ben Län­dern ergab ein wenig hoff­nungs­vol­les Bild: „Jeder drit­te Top-Ma­na­ger fürch­tet, dass feh­len­de Fä­hig­kei­ten in der Be­leg­schaft di­rek­te ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Ge­schäfts­bi­lanz haben kön­nen“. Die Wachs­tums­zie­le sind ge­fähr­det. Pro­duk­ti­vi­täts­stei­ge­run­gen durch Au­to­ma­ti­sie­rung kann al­lein durch Ein­füh­rung neuer Tech­no­lo­gi­en nicht ge­lin­gen. Nur mit der För­de­rung spe­zi­fi­scher Trai­nings­an­ge­bo­te für Mit­ar­bei­ter ist dem mög­lichst schon heute ent­ge­gen­zu­steu­ern. Das „le­bens­lan­ge Ler­nen“ wird zum In­be­griff der Zu­kunfts­fä­hig­keit eines Un­ter­neh­mens.

Denn auch an­de­re Fä­hig­kei­ten wer­den immer wich­ti­ger, wie die Stu­die zeigt: „Der An­teil an Ar­beits­zeit, der so­zia­le und emo­tio­na­le Fä­hig­kei­ten vor­aus­setzt, wird in Deutsch­land um knapp ein Vier­tel auf dann 20 % zu­neh­men. Kon­kret heißt das: „Auch in Zei­ten der Di­gi­ta­li­sie­rung ge­win­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Ver­hand­lungs­ge­schick, Em­pa­thie und Füh­rungs­ver­mö­gen wei­ter an Be­deu­tung.“

Wir kön­nen dies nur un­ter­strei­chen. Die Vor­be­rei­tung auf die Ar­beits­welt 4.0 ist ein zen­tra­ler An­satz der Be­ra­tungs­leis­tun­gen bei KB Con­sul­ting & Coa­ching.

 
     
 
 
 
 
 
     
  Coaching und Seminare  
     
 
 
 
     
 
Karin Bacher im Gespraech
 

Ver­trau­en und Ver­läss­lich­keit – Werte einer er­folg­rei­chen Füh­rungs­kraft

„An einer ein­zel­nen Maß­nah­me wie un­se­rer Yoga-Stun­de hängt es si­cher nicht, dass wir schon seit vie­len Jah­ren als at­trak­ti­ver Ar­beit­ge­ber wahr­ge­nom­men wer­den. Ge­mein­sa­me Werte zu haben und sie im Ar­beits­all­tag zu leben ist eben­so wich­tig wie der Um­gang mit­ein­an­der. Ein guter Ar­beit­ge­ber zu sein ist immer eine Frage der Hal­tung. Vol­ker Mai­born hat vor 28 Jah­ren mit Hol­ger Wolff und an­de­ren sein Un­ter­neh­men ge­grün­det, Zu die­ser Hal­tung ge­hört in Mai­borns Augen vor allem die Er­kennt­nis, den „Mit­ar­bei­tern zu ver­trau­en und ihnen etwas zu­trau­en“. Seit sechs Jah­ren stellt sich sein Un­ter­neh­men dem Wett­be­werb Die bes­ten Ar­beit­ge­ber in der ITK, seit­dem be­haup­tet sich der Münch­ner IT-Dienst­leis­ter auf Platz eins in sei­ner Grö­ßen­klas­se.

Die­ses und an­de­re Un­ter­neh­men haben drei Dinge ge­mein­sam: Gute Füh­rungs­kräf­te, of­fe­ne Kul­tur und Er­folg. Doch was ist eine gute Füh­rungs­kraft?

Wenn wir in Un­ter­neh­men Pro­jek­te über­neh­men, die eine neue, bes­se­re, er­folg­rei­che­re Füh­rungs­kul­tur als Er­geb­nis haben sol­len, stel­len wir meis­tens in der Ana­ly­se diese Dinge fest: man­geln­de Kom­mu­ni­ka­ti­on, feh­len­des Ver­trau­en, Füh­rungs­kräf­te, die po­li­tisch agie­ren statt mutig Ent­schei­dun­gen tref­fen, nicht vor­han­de­ne Ver­läss­lich­keit und nicht wahr­ge­nom­me­ne Wert­schät­zung. Warum Füh­rungs­kräf­te ihrer Rol­len nicht ge­recht wer­den kön­nen, hat viele Ur­sa­chen.

Oft tref­fen wir auf sehr er­folg­rei­che Fir­men, die schnell ge­wach­sen sind und wei­ter im in­ter­na­tio­na­len Um­feld ex­pan­die­ren wol­len. Gute Fach­kräf­te wur­den Füh­rungs­kräf­te, neue Füh­rungs­kräf­te kamen un­vor­be­rei­tet in die Kul­tur und Struk­tur, Wei­ter­bil­dung, Men­to­ring oder Coa­ching? Fehl­an­zei­ge. Dazu kommt an­or­ga­ni­sches Wachs­tum durch Kauf von Un­ter­neh­men und da­durch ein Kul­tur­mix. Und ganz ak­tu­ell: die Di­gi­ta­li­sie­rung. Pro­zes­se, Or­ga­ni­sa­ti­on und Fort­bil­dung hin­ken hin­ter­her, im Rah­men von di­gi­ta­len Pro­jek­ten wird dies deut­li­cher denn je. Denn nur wenn grund­sätz­lich die Pro­zes­se kor­rekt, klar und de­fi­niert sind, ge­lingt die Um­set­zung in der IT. Zur­zeit ist dies ein wei­te­rer Grund für die zu­neh­men­de Be- und Über­las­tung von Füh­rungs­kräf­ten und dar­aus fol­gend auch eine schlech­ter wer­den­de Füh­rungs­kul­tur. Ein CEO re­sü­mier­te neu­lich in einem Work­shop: „Wir haben die Nähe zu un­se­ren Leu­ten ver­lo­ren. Das müs­sen wir so­fort än­dern“.

Im Coa­ching oder Trai­ning von Füh­rungs­kräf­ten geben wir daher u.a. diese zehn Denk­an­stö­ße, die wir in­ten­siv mit un­se­ren Kli­en­ten be­ar­bei­ten. Der ge­neig­te News­let­ter-Leser darf gerne in die Selbst­re­flek­ti­on kom­men.

  1. Wie ist meine Haltung zu Menschen und Mitarbeitern?
  2. Kenne ich die Stärken und Kompetenzen meiner Teammitglieder und fördere ich sie danach?
  3. Was sind meine Werte und kann ich diese in meinem Umfeld leben?
  4. Können sich meine Mitarbeiter auf mich verlassen? Woran mache ich das fest?
  5. Welche Rollen habe ich und wo gibt es Rollenkonflikte, wie gehe ich damit um?
  6. Was hindert mich daran, zu delegieren – nicht nur Aufgaben, sondern auch Verantwortung?
  7. Woran merke ich, dass meine Mitarbeiter mir vertrauen?
  8. Welche Prioritäten setze ich - wieviel Zeit verbringe ich mit Führungsaufgaben?
  9. Kenne ich meine inneren Antreiber?
  10. Was sind meine Kommunikationsmuster?

Anmerkungen und Fragen bitte direkt an Karin Bacher: kb(at)kbcuc.com

Quelle Praxisbeispiel


 
Insights
 

Workshop:
Kommunikation für Führungskräfte

Mittwoch, den 10. Oktober 2018,
CoachingLounge Pforzheim

Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit – nicht erst im Zeit­al­ter der Di­gi­ta­li­sie­rung ein Muss für Füh­rungs­kräf­te. Er­ken­nen Sie Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mus­ter bei sich und an­de­ren. Ler­nen Sie mit un­ter­schied­li­chen Me­tho­den bes­ser zu kom­mu­ni­zie­ren, zu ver­ste­hen und ihre Ziele zu er­rei­chen.

Teil­neh­mer­zahl ist auf sechs Per­so­nen be­schränkt, um in­ten­siv zu üben.

Ziel­grup­pe: Füh­rungs­kräf­te.

Brutto-Preis pro Per­son: 415 EURO (inkl. MwSt.)
inkl. Ver­pfle­gung und Zer­ti­fi­kat.

Anmeldung

 


 
Junge Führungskraefte
 

Workshop:
Vom Kollegen zum Boss

Mittwoch, den 24. Oktober 2018,
CoachingLounge Pforzheim

Bin ich noch Team­mit­glied? Wie ver­hal­te ich mich rich­tig? Wie gehe ich mit Kon­flik­ten um? Wie sieht meine Rolle aus? Fra­gen, die neue Füh­rungs­kräf­te ver­un­si­chern, die aus den ei­ge­nen Rei­hen auf­stei­gen. Im Work­shop wer­den die häu­figs­ten Feh­ler an­ge­spro­chen und das beste Best-prac­ti­ce-Ver­hal­ten trai­niert.

Teil­neh­mer­zahl ist auf sechs Per­so­nen be­schränkt, um in­ten­siv zu üben.

Ziel­grup­pe: Füh­rungs­kräf­te, die neu in der Po­si­ti­on sind

Brutto-Preis pro Per­son: 415 EURO (inkl. MwSt.)
inkl. Ver­pfle­gung und Zer­ti­fi­kat.

Anmeldung

 


 
Seminar
 

Workshop:
Pro­fes­sio­nel­le Kon­takt­auf­nah­me – Mit Si­cher­heit mehr Er­folg am Mes­se­stand

Donnerstag, den 18. Oktober 2018 in Pforzheim
 nur noch 2 Restplätze! 

Donnerstag, den 25. Oktober 2018 in Karlsruhe
 leider ausgebucht 



Basisworkshop für Standpersonal


Stand­per­so­nal auf einer Messe ist ein wich­ti­ger Er­folgs­fak­tor. Bei ei­ni­gen Mit­ar­bei­tern löst je­doch al­lein der Ge­dan­ke an Mes­sen Un­be­ha­gen aus. Nicht jedem ist auf­grund sei­ner Per­sön­lich­keit ge­ge­ben, mit den Si­tua­tio­nen ge­las­sen um­zu­ge­hen. In die­sem Work­shop ler­nen die Mit­ar­bei­ter die ver­schie­de­nen Be­su­cher­ty­pen und deren Er­war­tun­gen ken­nen und er­hal­ten Im­pul­se zur pro­fes­sio­nel­len Kon­takt­auf­nah­me und Ge­sprächs­füh­rung. Sie er­hal­ten wich­ti­ge Tipps zu den Dos & Don'ts am Mes­se­stand und trai­nie­ren mit klei­nen Live­si­mu­la­tio­nen neue, er­folg­rei­che Ver­hal­tens­wei­sen ein. Wäh­rend des Trai­nings bauen die Teil­neh­mer spie­le­risch ihre Kom­pe­ten­zen der ziel­füh­ren­den Ge­sprächs­füh­rung aus und er­lan­gen da­durch mehr Si­cher­heit in der An­spra­che po­ten­zi­el­ler In­ter­es­sen­ten (z. B. Be­wer­ber, Kun­den, Fach­be­su­cher …)

Ziel­grup­pe: Alle Mit­ar­bei­ter, die ihr Un­ter­neh­men auf Mes­sen re­prä­sen­tie­ren und sich in der Be­su­cher­an­spra­che si­che­rer füh­len wol­len. Stand­per­so­nal mit dem Wunsch nach neuen Im­pul­sen und Ge­sprächsein­stie­gen.

Mindestteilnehmer: 3 Personen, maximal 8 Personen

Brutto-Preis pro Person: 415 EURO (inkl. MwSt.)
inkl. Ver­pfle­gung und Zer­ti­fi­kat.

Firmentrainings auf Anfrage.

Anmeldung

 

 
     
 
 

 
 
 
 
 
 
     
  Lifestyle und Genießen  
     
 
 
 
     
 
 
Zum Rad
 

Busi­ness, Ban­ken, Börse – und Bem­bel!

Nor­ma­ler­wei­se muss man bei einem Frank­furt-Be­such nicht un­be­dingt eines der zahl­rei­chen Ap­fel­wein­lo­ka­le auf­su­chen. Die meis­ten, zumal in der klas­si­schen Ap­fel­wein-Hoch­burg Sach­sen­hau­sen, be­we­gen sich ku­li­na­risch doch eher auf einem sehr mä­ßi­gen Ni­veau. Und auch der „Äp­p­ler“, der dort über­wie­gend aus­ge­schenkt wird, kommt meist aus einem der hes­si­schen Groß­be­trie­be. Nicht so je­doch bei einem der we­ni­gen Frank­fur­ter Ap­fel­wein­lo­ka­le, die ihren Eb­bel­woi noch selbst kel­tern – und das seit über 200 Jah­ren! Das Tra­di­ti­ons­lo­kal „zum Rad“ im Stadt­teil Seck­bach ist denn auch für Frank­fur­ter die Adres­se, wo man mit Fa­mi­lie und Freun­den hin­geht. Sei es in den gro­ßen baum­be­stan­de­nen In­nen­hof mit den ty­pi­schen Außen-Ti­schen und -Bän­ken oder in die über­aus ge­müt­li­chen In­nen­räu­me.

Vor allem ge­ra­de jetzt, wo die neue Ap­fel­ern­te ein­ge­holt wird und zu­nächst zum all­seits be­lieb­ten „Süßen“ ver­ar­bei­tet wird. Den na­tur­trü­ben Saft – beim Rad aus­schlie­ß­lich aus un­be­han­del­ten Äp­feln von Streu­obst­wie­sen und Klein­gär­ten – gibt’s nur wäh­rend einer sehr be­grenz­ten Zeit. Denn als­bald ent­wi­ckelt er sich zum „Rau­scher“ (auch „Brum­mer“, weil er im Faß brummt, oder auch „Flit­zer“ und „Rhi­zi­nus“ ge­nannt...), der lei­der auch sei­ner Durch­schlags­kraft wegen bei man­chen ge­fürch­tet ist. Und wenn der Most sich dann durch wei­te­re Gä­rung zum pri­ckeln­den „Bizz­ler“ wan­delt, ist er für viele das sai­so­na­le Ge­schmacks-High­light in Sa­chen Ap­fel­wein. Wenn man nicht gleich zum „Rad-Secco“ grei­fen will, einem fei­nen Ap­fel­schaum­wein, der im Rad ex­klu­siv her­ge­stellt wird.

Doch das ei­gent­li­che Ziel ist na­tür­lich der Ap­fel­wein in Rein­form. Fer­tig ist die­ser dann im fol­gen­den Früh­jahr und heißt nun unter Frank­fur­tern „Stöff­che“, das laut Rad „rein­tö­nig, frisch, sprit­zig und sau­ber schme­cken soll“. Was einer Über­prü­fung vor Ort je­der­zeit stand­hal­ten kann. Und frisch und sau­ber ist auch das was die Küche im Rad bie­tet. Keine Hö­hen­flü­ge, aber or­dent­lich ge­mach­te Klas­si­ker der tra­di­tio­nel­len Frank­fur­ter Küche, vom Hand­käs’ mit Musik, über das Ripp­che mit Kraut, bis zum Ta­fel­spitz vom Jung­bul­len mit Frank­fur­ter grü­ner Soße. Der alten Gast­stu­be im Rad sieht man je­den­falls so­fort an, dass es sich hier seit Ge­ne­ra­tio­nen gut essen und trin­ken lässt.

www.zum-rad.de


 

 
 
 
 
 
     
  Aktuelles und Termine  
     
 
 
 
   
 

 


 
Business Yoga
 

Save-the-date:
Workshop – Business Yoga – Achtsam ins Neue Jahr starten.

Themen: mentale Stärke entwickeln, Entstressung, Wohlfühlen im Job und Umgang mit den Themen der (digitalen) Zeit lernen.

Zielgruppe: Führungskräfte

18. bis 19. Januar 2019,
Seminarraum 1463, Karlsruhe





 
Schirme
 

Machen Handyverbote Sinn?

Ve­re­na Paus­ner meint in ihrem Blog „ja, un­be­dingt“, und zwar in der Schu­le! Die Grün­de­rin und Ge­schäfts­füh­re­rin von Fox & Sheep und HABA Di­gi­tal­werk­stät­ten ent­wi­ckelt in ihrem Un­ter­neh­men Apps für Kin­der und bringt Sechs- bis Zwölf­jäh­ri­gen Pro­gram­mie­ren bei. Also soll­te Sie ei­gent­lich eher zur Frak­ti­on der hem­mungs­lo­sen Dau­er­nut­zer von Han­dys auch im Un­ter­richt ge­hö­ren?

Sie hat je­doch eine er­freu­lich dif­fe­ren­zier­te Sicht zu dem Thema, das uns hier zi­tier­wür­dig er­scheint. Sie spricht sich ei­ner­seits zwar für eine drin­gen­de und flä­chen­de­cken­de Ein­bin­dung von di­gi­ta­len Ge­rä­ten in den Un­ter­richt aus. Nicht nur weil Di­gi­ta­li­sie­rung ge­ra­de in aller Munde ist, son­dern weil der Um­gang mit di­gi­ta­len Ge­rä­ten und In­hal­ten un­se­re Welt zu­neh­mend be­stim­men wird. Und da kann eine mög­lichst früh­zei­ti­ge Be­schäf­ti­gung mit dem Thema kei­nes­falls scha­den.

Han­dys haben je­doch in der Regel nichts mit di­gi­ta­lem Ler­nen zu tun, son­dern sind ge­ra­de bei Kin­dern fast aus­schlie­ß­lich für den pri­va­ten Ge­brauch be­stimmt. Im Un­ter­richt ist das pri­va­te Handy eher hin­der­lich, da Mes­sen­ger, Chat Apps, so­zia­le Me­di­en und häu­fig sogar Spie­le vom Un­ter­richt ab­len­ken und den Zie­len der Lehr­kräf­te ver­ständ­li­cher­wei­se ent­ge­gen­lau­fen. Und auch, weil es sich letzt­lich um ein re­spekt­lo­ses Ver­hal­ten ge­gen­über Mit­men­schen han­delt.

Und hier schlägt sie auch die Brü­cke zur Er­wach­se­nen­welt. „Wir haben uns als Er­wach­se­ne fast schon an den Zu­stand ge­wöhnt, dass wir un­se­re Ge­rä­te wich­ti­ger fin­den als an­de­re Men­schen. So­bald eine Pause in einer Un­ter­hal­tung ent­steht (oder auch nicht), schau­en wir auf unser Handy, wenn ein Mee­ting lang­wei­lig wird (oder auch wenn es in­ter­es­sant ist) che­cken wir un­se­re Emails. Weil uns nie­mand bei­ge­bracht hat, die Ge­rä­te auch mal weg­zu­le­gen und einen acht­sa­men Um­gang damit zu pfle­gen, müs­sen wir uns jetzt schmerz­haft sel­ber bei­brin­gen auch mal off­line zu sein.“

Es kann na­tür­lich im Ge­schäfts­le­ben von Fall zu Fall un­ab­ding­bar sein, stän­dig on­line und er­reich­bar zu sein. Doch wo ver­lau­fen die Gren­zen zwi­schen der not­wen­di­gen und sinn­vol­len Nut­zung eines Smart­pho­nes und der fast un­un­ter­bro­che­nen Fo­kus­sie­rung auf das­sel­be? Die­ses, man kann es auch als Re­spekt ge­gen­über Mit­men­schen und Kol­le­gen be­zeich­nen, muss so man­cher si­cher noch in sein So­ci­al Skills Re­per­toire auf­zu­neh­men ler­nen. Nicht zu­letzt auch des­halb, weil man dann sogar ge­gen­über (sei­nen) Kin­dern ein glaub­wür­di­ges Vor­bild ab­ge­ben kann.


 
 
 
 
 
 

Impressum

 

Karin Bacher Consulting & Coaching e.K.
vertretungsberechtigte Person: Karin Bacher
Karl-Bührer-Str. 22
75177 Pforzheim
Tlf: +49 7231 4628 631
E-Mail: kb@kbcuc.com
Handelsregistergericht:
Amtsgericht Mannheim
Handelsregisternummer: 705852
Umsatzsteuer-ID: DE218352749

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