Newsletter 10-2018  
     
 
 
  Karin Bacher im Gespraech  
 
 
     
  Inhalt  
     
 
 
 

1 Editorial

2 Führung und Management

3 Coaching und Seminare

4 Lifestyle und Genießen

5 Aktuelles und Termine

 
 
 
 
 
     
  Editorial  
     
 
 
 
     
 
Karin Bacher Editorial
 

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Be­ra­tung tut weh – ge­ra­de jetzt in der Hoch­sai­son brau­chen wir im Team star­ke Ner­ven. Denn un­se­re Be­ra­tung zielt immer auf eine Ver­än­de­rung ab. Diese zwar im po­si­ti­ven Sinne, doch Ver­än­de­run­gen haben nun ein­mal das Po­ten­zi­al auch etwas schmerz­haft aus­fal­len zu kön­nen. Die Aus­gangs­la­ge ist stets ein er­kann­tes oder auch ein noch nicht näher iden­ti­fi­zier­tes Pro­blem, das es zu lösen gilt.

Den Blick eines Ex­ter­nen zu ak­zep­tie­ren fällt oft schwer. Neue Sicht­wei­sen zu über­neh­men, wo­mög­lich ge­mach­te Feh­ler ein­ge­ste­hen und ent­spre­chen­de Rich­tungs­wech­sel ein­zu­lei­ten, wird nicht ge­ra­de als be­quem emp­fun­den, manch­mal sogar als Be­dro­hung. Für Be­ra­ter geht es in die­ser Phase we­ni­ger darum sich be­liebt zu ma­chen, son­dern Kon­se­quenz zu zei­gen. Sonst braucht’s uns nicht. Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel dazu gibt es in der Ru­brik Ak­tu­el­les.

Wenn wir schon beim Thema un­be­quem sind: Wir plä­die­ren in un­se­rem Ar­ti­kel Kar­rier­e­ma­chen im „Kriech“-Gang? für eine Wi­der­spruchs­kul­tur in Un­ter­neh­men. Mit­ar­bei­ter sol­len sich trau­en, auch ihrem Vor­ge­setz­ten kon­struk­tiv Wi­der­spruch zu geben. Und dies wird auch zu­neh­mend ge­for­dert.

Schon mal was von Slash-Slash-Bio­gra­fie ge­hört? Nein? Dann aber schnell un­se­ren Ar­ti­kel über die Me­ga­trends in der Ar­beits­welt lesen – New Work 2.

Wem das alles zu viel wird, dem emp­feh­len wir Ent­span­nung im März - hier gibt es einen Wo­chen­end­work­shop zum Mit­ma­chen, Ent­span­nen, all­tags­taug­li­che Tech­ni­ken und ein­fa­che Me­tho­den er­ler­nen und üben, um wi­der­stands­fä­hi­ger in un­se­rer ver­rück­ten (Ar­beits-)welt zu wer­den. Zwei Pro­fis in Sa­chen Acht­sam­keit und Re­si­li­enz freu­en sich dar­auf (Ter­mi­ne).

Viel Freu­de beim Lesen der Ok­to­ber-Aus­ga­be. Wir freu­en uns wie immer über Kom­men­ta­re und Dis­kus­sio­nen,

herz­lichst, das Re­dak­ti­ons­team.


Un­se­ren News­let­ter (ISSN 2509-288X) gibt es zehn Mal jähr­lich gra­tis. Letz­te Aus­ga­be ver­passt? Oder Kol­le­gIn, Freun­dIn die News emp­feh­len? Hier der Link zum On­line-Ar­chiv und zur di­rek­ten An­mel­dung: www.kbcuc.com/Newsletter.html Abmeldung jederzeit möglich.

 
     
 
 
 
 
 
     
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Businessfrau
 

New Work 2?

Der Me­ga­trend New Work 2 ist in aller Munde, weil er un­se­re Ar­beits­welt und damit auch unser Leben grund­le­gend ver­än­dern wird. In einer di­gi­ta­li­sier­ten und glo­ba­li­sier­ten Zu­kunft wird die Ar­beit einen völ­lig neuen Stel­len­wert ein­neh­men, Ar­beit und Frei­zeit wer­den zu­neh­mend in­ein­an­der­flie­ßen. Die Be­grif­fe, mit denen die von New Work 2 aus­ge­hen­den Um­brü­che be­zeich­net wer­den, sind vie­len noch nicht ver­traut. Doch sie wer­den in un­se­rem Ar­beits­um­feld eine immer wich­ti­ge­re Rolle spie­len.

Was steckt hin­ter Be­zeich­nun­gen wie Cor­po­ra­te Health, Fe­ma­le Shift , Fle­xi­cu­ri­ty, Ser­vice-Öko­no­mie, Open In­no­va­ti­on, On-de­mand Busi­ness, Out­sour­cing-Ge­sell­schaft, bis hin zu Work-Life-Blen­ding? Noch wich­ti­ger wird sein zu ver­ste­hen, wel­che Kon­se­quen­zen sie für die per­sön­li­che Si­tua­ti­on be­deu­ten. Denn hin­ter den Schlag­wor­ten ste­hen mehr oder we­ni­ger dra­ma­ti­sche Ver­än­de­run­gen für den Ein­zel­nen, auf die es sich ein­zu­stel­len gilt.

Einer der Be­grif­fe, die uns in naher Zu­kunft si­cher ver­mehrt be­geg­nen wer­den,

ist zum Bei­spiel die Slash-Slash-Bio­gra­fie„In der Ar­beits­welt des 21. Jahr­hun­derts sind viel­fäl­ti­ge Ta­len­te ge­fragt. Mo­der­ne Krea­tiv­ar­bei­ter zeich­nen sich da­durch aus, dass sie nicht mehr nur einen Ab­schluss oder eine spe­zi­fi­sche Qua­li­fi­ka­ti­on vor­wei­sen kön­nen, son­dern meh­re­re. Man ist Gra­fik-De­si­gner und Web­ent­wick­ler und Start­up-Grün­der, So­zio­lo­ge und BWLer, Ju­ris­tin, Jour­na­lis­tin und Mu­si­ke­rin. Mit die­sen Slash-Slash-Bio­gra­fi­en ma­na­gen junge Nach­wuchs­kräf­te und äl­te­re Ar­beit­neh­mer ihre Em­ploya­bi­li­ty.“

Oder auch Fe­ma­le Shift: „Wohin man schaut, der Ein­fluss von Frau­en steigt mas­siv. Welt­weit sind sie die Bil­dungs­ge­win­ner und er­obern den Ar­beits­markt. In der Kon­se­quenz drän­gen sie in immer mehr Schlüs­sel­po­si­tio­nen von Wirt­schaft und Ge­sell­schaft, Wis­sen­schaft, Po­li­tik, Kul­tur etc. vor. Mit der zu­neh­men­den Un­ab­hän­gig­keit von Frau­en ver­än­dert sich auch das männ­li­che Rol­len­ver­hal­ten nach­hal­tig.“

(Zi­ta­te aus „New Work – Gute Ar­beit ge­stal­ten“, Hauf­fe Ver­lag)

Zen­tra­le Be­deu­tung wird auch der Be­griff „Per­ma­nent Beta“ er­lan­gen. An­ge­lehnt an die „Beta“-Ver­si­on einer noch nicht zu Ende ent­wi­ckel­ten Soft­ware, be­zeich­net er das Phä­no­men, dass sich Pro­zes­se, Pro­jekt und Pro­duk­te – bis hin zur per­sön­li­chen Be­rufs­bio­gra­fie – im Zu­stand der stän­di­gen An­pas­sung und Wei­ter­ent­wick­lung be­fin­den. Es gilt, sich in allen Be­rei­chen auf einen per­ma­nen­ten Wan­del ein­zu­stel­len.

Wir bie­ten zu die­sem The­men­be­reich Im­puls­vor­trä­ge für Füh­rungs­kräf­te an.

 
     
 
 
 
 
 
     
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Konferenz
 

Karrieremachen im „Kriech“-Gang?

So man­che Faust­re­gel aus dem Ar­beits­le­ben ge­hört drin­gend auf den Prüf­stand: Wer sich mit sei­nem Vor­ge­setz­ten gut stellt, kommt schnel­ler wei­ter? Das mag grund­sätz­lich gel­ten, so­lan­ge man „gut stel­len“ nicht mit „Katz­bu­ckeln“ ver­wech­selt. Dem Chef oder der Che­fin ein­fach nach dem Mund zu reden und die ei­ge­ne Mei­nung immer schön zu­rück­zu­hal­ten führt auf Dauer kaum zum Ziel.

Füh­rungs­kräf­te je­doch, die ge­gen­über ihren Mit­ar­bei­tern be­tont do­mi­nant und selbst­be­wusst auf­tre­ten, kön­nen sehr ein­schüch­ternd wir­ken und jeg­li­che Kri­tik nicht rat­sam er­schei­nen las­sen. Die Si­tua­ti­on ist ver­traut: Der Chef prä­sen­tiert sein Kon­zept oder seine Pro­blem­lö­sung vor dem Team, im si­che­ren Be­wusst­sein den Stein der Wei­sen ge­fun­den zu haben. Und alle ni­cken erst­mal dazu, weil kei­ner sich traut ein „aber“ zu äu­ßern. Sich vor dem Chef oder in einem grö­ße­ren Mee­ting mit Ge­gen­vor­schlä­gen zu ex­po­nie­ren ist si­cher eine Her­aus­for­de­rung, der nicht jeder gleich ge­wach­sen ist. Doch die Fä­hig­keit zum kon­struk­ti­ven Wi­der­spruch ist er­lern­bar. Und sie wird auch zu­neh­mend ge­for­dert.

„Ha­sen­fü­ße kann sich heute kein Un­ter­neh­men mehr leis­ten“ so der „Spie­gel“ be­reits vor einem Jahr in einem Ma­nage­ment-Ar­ti­kel zum Thema „Vie­len Mit­ar­bei­tern fehlt die Cou­ra­ge zum Ein­schrei­ten, wenn im Un­ter­neh­men etwas schief­läuft.“ Und wei­ter: „Das Un­ter­neh­men ver­liert die Krea­ti­vi­tät des Per­so­nals und, schlim­mer noch, die Kraft zur Ver­än­de­rung. Ge­nüg­te frü­her ein be­gab­ter Mensch, um die Ge­schi­cke einer Firma zu be­stim­men, sind heute alle Köpfe ge­fragt. Ohne stän­di­ge Mo­di­fi­ka­ti­on, tap­fe­re Ideen und un­ge­wöhn­li­che Lö­sun­gen kann man im schnell­le­bi­gen In­ter­net­zeit­al­ter kaum mehr über­le­ben.“

Denn gute Vor­ge­setz­te wis­sen auch, dass sie nur mit mün­di­gen und in ihrem Auf­ga­ben­be­reich kom­pe­ten­ten Mit­ar­bei­tern Er­folg haben wer­den. Mit­ar­bei­ter, die nicht erst nach dem Mee­ting auf den Flu­ren oder der Kan­ti­ne vor an­de­ren Kol­le­gen ihre ver­meint­lich bes­se­re Lö­sung be­kannt­ge­ben. Wäh­rend der Chef den Kon­fe­renz­raum mit der Si­cher­heit all­sei­ti­ger Zu­stim­mung ver­las­sen hat und noch nicht weiß, dass er nicht auf die volle Un­ter­stüt­zung des Teams set­zen kann – oder gar un­ter­wegs in eine gänz­lich fal­sche Rich­tung ist. Was letzt­lich nicht nur ihm und dem Un­ter­neh­men scha­den kann – vor allem auch jenen, die den Mund nicht bei­zei­ten auf­ge­macht haben.

Des­halb ist in einem ge­sun­den Un­ter­neh­men eine re­gel­rech­te „Wi­der­spruchs­kul­tur“ zu pfle­gen, die es deut­lich bes­ser vor­an­brin­gen wird, als eine von Angst und Schwei­gen ge­präg­te An­pas­sungs­pra­xis. Un­se­re Coa­chings zu die­sem Thema kön­nen si­cher dabei hel­fen, Un­si­cher­hei­ten zu über­win­den.

 
     
 
 

 
 
 
 
 
 
     
  Lifestyle und Genießen  
     
 
 
 
     
 
 
Gasthaus Sonne
 

Gasthaus und Landmetzgerei Sonne

Am nörd­li­chen Rand des Schwarz­wal­des gibt es das noch: Ein seit Ge­ne­ra­tio­nen ge­führ­tes Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men (1898). Und jetzt fängt auch wie­der die Zeit an, in der man sich gerne in ge­müt­li­che Gast­stu­ben zu­rück­zieht. Ty­pisch schwä­bi­schen Spe­zia­li­tä­ten wie dem Zwie­bel­rost­bra­ten mit Spätz­le und Soße, Maul­ta­schen, sau­ren Nier­len und sons­ti­gem fröhnt. Haupt­sa­che ka­lo­ri­en­reich.

Zu­ge­ge­ben, De­sign­lieb­ha­ber, Ve­ge­ta­ri­er und Men­schen mit Platz­angst fin­den die „Sonne“ ten­den­zi­ell we­ni­ger an­zie­hend, doch das Essen (ja doch, es gibt auch Ve­ge­ta­ri­sches), die Herz­lich­keit der Be­die­nung und der Fa­mi­lie Bock sowie das auf­grund der Enge un­ver­meid­li­che Ge­spräch mit dem Nach­barn ma­chen alles wie­der wett. So trifft man in Tie­fen­bronn dann auch das Pforz­hei­mer Un­ter­neh­mer­ehe­paar Tisch an Tisch mit ört­li­chen Po­li­ti­kern oder an­de­rer Pro­mi­nenz und ganz nor­ma­len Leu­ten. Allen schmeckt’s prima, die Qua­li­tät ist seit Jah­ren gleich­blei­bend sehr gut und wenn man recht­zei­tig kommt, reicht es noch für einen Ein­kauf in der an­gren­zen­den Metz­ge­rei.
Tipp: Un­be­dingt re­ser­vie­ren.

Bild­quel­le, Adres­se und Öff­nungs­zei­ten: www.metzgerei-sonne.de

 



 
Schirme
 

Wunder - Design- und Kunstmarkt in der Stadtmitte Karlsruhe

25. November 2018,
11:00 bis 18:00 Uhr

Zahl­rei­che Aus­stel­ler der Krea­tiv-Szene prä­sen­tie­ren und ver­kau­fen auf dem Kunst- und De­sign­markt ihre stil­vol­len und ni­veau­vol­len Pro­duk­te aus den Be­rei­chen Mode, Schmuck, Life­style, Ac­ces­soires, Fo­to­gra­fie, Kunst, Gra­fik, Pro­dukt- und Mö­bel­de­sign. Er­gänzt wird das An­ge­bot in den Räum­lich­kei­ten von „Die Stadt­mit­te“ durch Musik und klei­ne Gau­men­freu­den. Krea­ti­ve Aus­stel­ler kön­nen sich bis 31. Ok­to­ber be­wer­ben und er­hal­ten alle wei­te­ren In­for­ma­tio­nen unter wunder@die-stadtmitte.de

 Bildquelle: www.die-stadtmitte.de

 
 
 
 
 
     
  Aktuelles und Termine  
     
 
 
 
   
 

 


 
Business Yoga
 

Januartermin leider ausgebucht, nächster Termin 15. -16. März 2019:
Workshop – Business Yoga – Achtsam ins Frühjahr starten.

Hier ler­nen Füh­rungs­kräf­te wie sie durch all­tags­taug­li­che Stra­te­gi­en sowie ge­ziel­ten geis­ti­gen und kör­per­li­chen Übun­gen ihre Wi­der­stands­kraft gegen Stress und allen Be­gleit­erschei­nun­gen wie Schlaf­lo­sig­keit, ge­fühl­te Über­las­tung, Ab­ge­schla­gen­heit etc. ent­ge­gen­wir­ken kön­nen. Der er­fah­re­ne Yoga- und Ent­span­nungs­trai­ner Oli­ver Kunz­mann sowie Busi­ness-Coach Karin Ba­cher bie­ten die Ge­le­gen­heit, die rich­ti­gen Tech­ni­ken für die ganz per­sön­li­che Si­tua­ti­on zu er­ler­nen, denn ob Yoga, Atem­übun­gen, MBSR oder das Goog­le-Prin­zip Se­arch in­si­de yours­elf – nicht alles hilft jedem glei­cher­ma­ßen. Nach die­sem Wo­chen­en­de hat sich was ver­än­dert – ver­spro­chen!

The­men u. A.: men­ta­le Stär­ke ent­wi­ckeln/Re­si­li­enz, Ent­stres­sung, Wohl­füh­len im Job und im Leben, Um­gang mit den The­men der (di­gi­ta­len) Zeit ler­nen.

Ziel­grup­pe: aus­schliess­lich Füh­rungs­kräf­te,

15. bis 16. März 2019, Se­mi­nar­raum 1463, Karls­ru­he

(Fir­men­work­shops auf An­fra­ge)


 
Schirme
 

Beratung tut weh?

Manch­mal ja, wenn man sich nicht des­sen be­wusst ist, dass Be­ra­tung immer auch auf eine Ver­än­de­rung ab­zielt. Ver­än­de­rung zwar im po­si­ti­ven Sinne, doch selbst da sind ge­wis­se Rei­bun­gen kaum zu ver­mei­den. Und dar­auf soll­te man vor­be­rei­tet sein, wenn ex­ter­ne Be­ra­tung ein­ge­holt wird. Mir ist zu­min­dest kein Fall be­kannt, bei dem am Ende einer Be­ra­tungs­pha­se nur die Be­stä­ti­gung des Sta­tus Quo fest­zu­stel­len war und alles schön blei­ben kann wie es war. Doch Ver­än­de­run­gen haben nun ein­mal das Po­ten­ti­al auch etwas schmerz­haft aus­fal­len zu kön­nen. Die Aus­gangs­la­ge ist ja immer ein er­kann­tes oder auch ein noch nicht näher iden­ti­fi­zier­tes Pro­blem, das es zu lösen gilt.

Ich möch­te nicht so weit gehen zu sagen, wie es ein Be­ra­ter-Kol­le­ge ein­mal for­mu­liert hat: „Es ist Teil un­se­res Ge­schäfts, uns ge­ra­de zu Be­ginn eines jeden neuen Pro­jek­tes un­be­liebt zu ma­chen.“ Aber ich weiß auch, dass in der An­fangs­pha­se der Zu­sam­men­ar­beit mit einem Un­ter­neh­men oder einer Per­son so man­che Hür­den und Wi­der­stän­de zu über­win­den sind. Den Blick von außen zu ak­zep­tie­ren, fällt manch­mal vor allem Mit­ar­bei­tern in der zwei­ten oder drit­ten Ma­nage­ment­ebe­ne schwer. Neue Sicht­wei­sen zu über­neh­men, wo­mög­lich ge­mach­te Feh­ler sich ein­zu­ge­ste­hen und ent­spre­chen­de Rich­tungs­wech­sel ein­zu­lei­ten, wird nicht ge­ra­de als be­quem emp­fun­den. Für Be­ra­ter geht es in die­ser Phase we­ni­ger darum sich be­liebt zu ma­chen, son­dern Kon­se­quenz zu zei­gen.

Wor­auf wir als Be­ra­ter häu­fig sto­ßen ist das „Brett des Ex­per­ten vor’m Kopf“. Selbst Füh­rungs­kräf­te nei­gen häu­fig dazu, ihrer Ma­te­rie allzu nah zu sein und dar­über den Weit­blick zu ver­lie­ren. Doch ein zu­kunfts­fä­hi­ges Un­ter­neh­men braucht genau diese Vor­aus­schau. Wenn dann ein Be­ra­ter Wege auf­zeigt, die nicht immer ohne neue Hin­der­nis­se zu be­wäl­ti­gen sind, kom­men schnell Be­den­ken auf. Des­halb haben viele Un­ter­neh­men und Füh­rungs­kräf­te, ge­ra­de aus dem Mit­tel­stand, immer noch Vor­be­hal­te, sich ex­ter­nen Be­ra­tern an­zu­ver­trau­en. Wobei „Ver­trau­en“ das Schlüs­sel­wort ist. Die Be­reit­schaft und Über­zeu­gung des Kli­en­ten, sich auf die Er­fah­rung und Ex­per­ti­se des Be­ra­ters ver­las­sen zu kön­nen, ist un­be­ding­te Vor­aus­set­zung für eine er­folg­rei­che Zu­sam­men­ar­beit.

Doch jede Me­di­zin schmeckt zu­nächst bit­ter, bis sich dann die Wir­kung und die an­ge­streb­te ver­än­der­te Si­tua­ti­on ein­stellt. Ein guter Be­ra­ter muss Ge­gen­wind aus­hal­ten kön­nen und vor allem sein Ziel und das des Kli­en­ten im Auge be­hal­ten. Und den emp­foh­le­nen Kurs, auch wenn er durch raue Ge­wäs­ser führt – und für den es immer eine qua­li­fi­zier­te ra­tio­na­le Be­grün­dung gibt – nicht an­pas­sen oder neu­deutsch „down­gra­den“ zu müs­sen. Auch wenn es manch­mal weh tut.


 
 
 
 
 
 

Impressum

 

Karin Bacher Consulting & Coaching e.K.
vertretungsberechtigte Person: Karin Bacher
Karl-Bührer-Str. 22
75177 Pforzheim
Tlf: +49 7231 4628 631
E-Mail: kb@kbcuc.com
Handelsregistergericht:
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ISSN 2509-288X

 
 

 

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