Newsletter 11-2018  
     
 
 
  Karin Bacher im Gespraech  
 
 
     
  Inhalt  
     
 
 
 

1 Editorial

2 Führung und Management

3 Coaching und Seminare

4 Lifestyle und Genießen

5 Aktuelles und Termine

 
 
 
 
 
     
  Editorial  
     
 
 
 
     
 
Karin Bacher Editorial
 

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jetzt, da sich lang­sam die Jah­res­end­hek­tik breit macht, also auch die Ner­ven blank lie­gen, kom­men Ver­säum­nis­se deut­li­cher an den Tag. Zum Bei­spiel ein schlech­tes Be­schwer­de­ma­nage­ment. Dabei ist ein guter Um­gang mit Re­kla­ma­tio­nen eine per­fek­te Kun­den­bin­dungs- und Ak­qui­se­maß­nah­me. Ver­rückt? Nein! Bitte mal den Ar­ti­kel „Re­kla­mie­ren ist gut fürs Ge­schäft“ lesen!

Im Coa­ching häu­fen sich ge­ra­de die Fälle der ge­gen­sei­ti­gen Schuld­zu­wei­sun­gen Chef – Mit­ar­bei­ter, Mit­ar­bei­ter – Chef. Wie so oft geht es um Kom­mu­ni­ka­ti­ons­feh­ler. Mit­ar­bei­ter ma­chen manch­mal ein­fach nicht, was der Chef von ihnen will. Denn statt klare Hand­lungs­an­wei­sun­gen zu geben, setzt der Chef Dinge vor­aus, die die­ser dann bei Feh­lern mit „ ...hät­ten Sie doch wis­sen müs­sen“ kom­men­tiert. Und schon be­ginnt ein Kon­flikt, der sich schnell zum ech­ten Pro­blem­fall ent­wi­ckeln kann. Der schma­le Pfad zwi­schen „kla­rer An­sa­ge“ und „Spiel­räu­me las­sen“ ist von Füh­rungs­kräf­ten nicht leicht zu gehen. Und man­che Mit­ar­bei­ter nut­zen Spiel­räu­me oder un­be­lieb­te An­sa­gen gerne für ihre ei­ge­ne Agen­da aus.

Klei­ner Tipp für die Weih­nachts­an­spra­che: Ge­ra­de bei Ver­än­de­run­gen oder wich­ti­gen The­men weiß eine gute Füh­rungs­kraft, wann Ent­schei­dun­gen näher er­läu­tert wer­den soll­ten, damit sie auch von den Mit­ar­bei­tern ge­tra­gen wer­den. Eine ra­tio­na­le und ver­ständ­li­che Be­grün­dung mit­zu­lie­fern ist in jedem Fall hilf­reich. (mehr dazu in der Ru­brik Coa­ching)

Apro­pos Ver­än­de­run­gen: Eines ist seit Jahr­zehn­ten in Deutsch­land gleich ge­blie­ben - Be­rufs­tä­ti­ge wol­len für einen neuen Job nicht um­zie­hen oder pen­deln. Knapp 40 Pro­zent laut einer Forsa-Stu­die wol­len am Wohn­ort blei­ben. Ge­ra­de noch ak­zep­ta­bel sind 50 Ki­lo­me­ter (50 Pro­zent) Fahrt­weg zur Ar­beit. Die For­scher ver­mu­ten Pend­ler­stress durch Staus oder zu viel ver­ta­ner Le­bens­zeit in ver­spä­te­ten und über­füll­ten öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln hin­ter dem Phä­no­men. Klei­ner Hin­weis also fürs Em­ploy­er Bran­ding: Re­gio­nal aktiv wer­den!

Und wer noch eine Idee für einen guten Vor­satz 2019 braucht, lese bitte den Ar­ti­kel zum Thema Plas­tik­müll (Life­style) oder nimmt sich unter „Ak­tu­el­les“ die all­tags­taug­li­chen Ent­span­nungs-Tipps zu Her­zen.

Das Team von KB Con­sul­ting und Coa­ching wünscht allen eine schö­ne, be­sinn­li­che Advents­zeit und viele Ge­le­gen­hei­ten, zur Ruhe zu kom­men. Denn am Jah­res­an­fang ist auch noch Zeit ... Wir ma­chen es vor: Un­se­re nächs­te Aus­ga­be er­scheint im Ja­nu­ar 2019.


Un­se­ren News­let­ter (ISSN 2509-288X) gibt es zehn Mal jähr­lich gra­tis. Letz­te Aus­ga­be ver­passt? Oder Kol­le­gIn, Freun­dIn die News emp­feh­len? Hier der Link zum On­line-Ar­chiv und zur di­rek­ten An­mel­dung: www.kbcuc.com/Newsletter.html Abmeldung jederzeit möglich.

 
     
 
 
 
 
 
     
  Führung und Management  
     
 
 
 
     
 
Businessfrau
 

Reklamieren ist gut fürs Geschäft!

Al­ler­dings nur wenn Be­schwer­den ernst ge­nom­men und rich­tig ver­ar­bei­tet wer­den. Dann kön­nen sie ein we­sent­li­cher Bei­trag zur Kun­den­zu­frie­den­heit und zur Kun­den­bin­dung sein. Denn kaum ein Un­ter­neh­men kann allen alles recht ma­chen, es wird immer Grün­de geben für mehr oder we­ni­ger große und mehr oder we­ni­ger be­rech­tig­te Kun­de­nun­zu­frie­den­heit.

Am wich­tigs­ten ist der Mo­ment, in dem eine Re­kla­ma­ti­on ein Un­ter­neh­men er­reicht, sprich eine Per­son im Un­ter­neh­men. Wer immer An­sprech­part­ner für Kun­den­be­schwer­den ist, soll­te gut dar­auf vor­be­rei­tet sein, auch mit den mög­li­chen Stress­si­tua­tio­nen und teil­wei­se sehr emo­tio­na­len Re­ak­tio­nen um­ge­hen zu kön­nen. Ein Kunde, der sich über ein Pro­dukt oder eine Dienst­leis­tung be­schwert ist ja noch mit ei­ni­ger Di­stanz zu „be­han­deln“. An­ders je­doch, wenn die Be­schwer­de an einen Un­ter­neh­mens­ver­tre­ter ge­rich­tet ist, weil er oder sie zum Bei­spiel per­sön­lich für einen Man­gel ver­ant­wort­lich ge­macht wird. So di­rekt an­ge­grif­fen wird es schon etwas schwie­ri­ger sach­lich und ruhig zu blei­ben.

Wich­tig dabei ist das Ver­ständ­nis dafür, dass Re­kla­ma­tio­nen für ein Un­ter­neh­men auch von Vor­teil sein kön­nen. Denn mit einer guten Re­kla­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung „.. ver­tie­fen Sie Ihre Be­zie­hung zum Kun­den... der Kunde er­lebt dass Sie seine Sor­gen ernst neh­men, das stärkt das Ver­trau­en... Sie wer­den in Zu­kunft we­sent­lich enger mit ihm zu­sam­men­ar­bei­ten kön­nen.“ So der Autor Peter Haupt, in einem vor kur­zem er­schie­ne­nen Ar­ti­kel in „Markt und Mit­tel­stand“.

Sei­ner Er­fah­rung nach las­sen sich fast alle Re­kla­ma­tio­nen im B2B-Be­reich auf eine ein­zi­ge Ur­sa­che zu­rück­füh­ren: „Nicht be­rück­sich­tig­te, be­zie­hungs­wei­se nicht ge­klär­te Kun­den­er­war­tun­gen“. Dazu emp­fiehlt Haupt, bei Re­kla­ma­tio­nen den Kun­den selbst um einen Lö­sungs­vor­schlag zu bit­ten. Was ei­ner­seits der zi­tier­ten An­for­de­rung ent­spricht, die Kun­den­er­war­tun­gen mög­lichst genau zu tref­fen. An­de­rer­seits birgt es na­tür­lich die Ge­fahr, dass eine sol­che Kun­den­for­de­rung, aus wel­chen Grün­den auch immer, nicht er­füll­bar ist – und dann ein Ge­gen­vor­schlag des Un­ter­neh­mens­ver­tre­ters umso schwe­rer zu ak­zep­tie­ren sein wird.

Doch in jedem Fall hilft eine sys­te­ma­ti­sche Vor­ge­hens­wei­se mit die­sen Schrit­ten:

  • Re­kla­ma­tio­nen immer di­rekt nach dem Ein­gang be­ar­bei­ten.
  • Vor­zugs­wei­se nicht schrift­lich, son­dern im per­sön­li­chen Ge­spräch.
  • Den „emo­tio­na­len“ Part der Be­schwer­de nicht mit (ver­meint­li­chen oder auch sach­lich rich­ti­gen) Ge­gen­ar­gu­men­ten kon­tern.
  • Den Kun­den aus­re­den las­sen.
  • Dann erst ein­mal zu­sam­men­fas­sen, was der Kunde kri­ti­siert hat, um si­cher zu gehen, dass man rich­tig ver­stan­den hat.
  • Erst dann sind die Vor­aus­set­zun­gen ge­schaf­fen, für eine sach­li­che und ein­ver­nehm­li­che Lö­sung, die bei­den Sei­ten wei­ter­hilft.
  • Und schlie­ß­lich: Un­be­dingt die ge­gen­über dem Kun­den ge­mach­ten Zu­sa­gen ein­hal­ten!

Ge­mein­sa­me Kon­flikt­lö­sun­gen schaf­fen eine emo­tio­na­le Nähe, ent­wi­ckeln ein Ver­trau­ens­ver­hält­nis und kön­nen im bes­ten Fall den Be­schwer­de­füh­rer zu einem Wie­der­käu­fer, Be­stands­kun­den und sogar Wei­ter­emp­feh­ler ma­chen.

Wie man mit Be­schwer­den kon­struk­tiv um­ge­hen kann ist Teil un­se­res Be­ra­tungs­an­ge­bots das wir bei In­ter­es­se gerne näher vor­stel­len.

 
     
 
 
 
 
 
     
  Coaching und Seminare  
     
 
 
 
     
 
Konferenz
 

Lass’ den Chef nur reden ...

Die vor kur­zem von der New York Times ver­öf­fent­lich­ten Nach­rich­ten aus dem Wei­ßen Haus zum Thema „den Chef igno­rie­ren“ be­leuch­ten ein häu­fig zu be­ob­ach­ten­des Phä­no­men: Ein lei­ten­der (an­ony­mer) Mit­ar­bei­ter be­rich­te­te, dass man die zum Teil haar­sträu­bend fal­schen An­ord­nun­gen des Prä­si­den­ten im Zwei­fel ein­fach nicht aus­führt – oder es ein­fach so macht, wie man es selbst für rich­tig hält. Zu­min­dest dem Be­triebs­frie­den im Oval Of­fice war dies nicht sehr zu­träg­lich. Wie hin­ge­gen sol­che Auf­trags­ver­wei­ge­run­gen sich län­ger­fris­tig aus­wir­ken wer­den, bleibt in die­sem be­son­de­ren Fall ab­zu­war­ten.

Doch auch hier­zu­lan­de ist in so gut wie jedem Un­ter­neh­men das mehr oder we­ni­ger deut­li­che Nicht­be­ach­ten von An­wei­sun­gen an der Ta­ges­ord­nung. Viele Mit­ar­bei­ter hal­ten sich gerne an das Goe­the-Zitat „Die Bot­schaft hör’ wohl...“ und ver­voll­stän­di­gen dies dann mit „.. doch ich mach’s dann eben nach mei­ner Fas­son!“ Laut einer Er­he­bung von In­fra­test im Jahr 2016 zur Frage „wie viele Mit­ar­bei­ter set­zen sich zeit­wei­se über die An­wei­sun­gen des di­rek­ten Vor­ge­setz­ten hin­weg“, gaben rund ein Drit­tel der Be­frag­ten an, dass sie „lang­wie­ri­ge Ab­stim­mungs­pro­zes­se ver­mei­den“ woll­ten. Und eben­so viele nann­ten als Grund, dass sie „Markt- und Kun­den­be­dürf­nis­se bes­ser ein­schät­zen kön­nen“ als ihre Vor­ge­setz­ten.

Was na­tür­lich Thema einer ge­son­der­ten Be­trach­tung sein müss­te: Wenn fast jeder Drit­te im Un­ter­neh­men meint, die Dinge bes­ser be­ur­tei­len zu kön­nen als die Vor­ge­setz­ten, zeigt dies doch ein sehr grund­sätz­li­ches Span­nungs­ver­hält­nis, wel­ches un­be­dingt der Klä­rung be­darf.

Im­mer­hin noch knapp 30 Pro­zent gaben in der Um­fra­ge an, über­haupt keine Hand­lungs­an­wei­sun­gen er­hal­ten zu haben, was dann vom Vor­ge­setz­ten nicht sel­ten mit einem „... hät­ten Sie doch wis­sen müs­sen“ ge­kon­tert wird. Und schon be­ginnt ein Kon­flikt, der sich schnell zum ech­ten Pro­blem­fall ent­wi­ckeln kann. Der schma­le Pfad zwi­schen „kla­rer An­sa­ge“ und „Spiel­räu­me las­sen“ ist von Füh­rungs­kräf­ten nicht leicht zu gehen. Der von oben ge­wünsch­te Ent­schei­dungs­pro­zess wird oft in der Pra­xis nicht an­ge­wandt. Ei­ge­ne Wege wer­den von Mit­ar­bei­tern oft be­gan­gen in der fes­ten Über­zeu­gung, das Rich­ti­ge fürs Un­ter­neh­men zu tun. Ist das dann schon eine ab­mah­nungs­wür­di­ge Ar­beits­ver­wei­ge­rung? Oder ein­fach nur die üb­li­che und ge­leb­te Pra­xis in einem Un­ter­neh­men?

Die Sinn­haf­tig­keit des ge­wünsch­ten Vor­ge­hens ist nicht ein­fach nur mit der hö­he­ren Kom­pe­tenz oder der Hier­ar­chie­stu­fe zu be­le­gen, son­dern ist in ers­ter Linie eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­auf­ga­be. Ein re­spekt­vol­ler Um­gang mit Un­ter­ge­be­nen, an­stel­le von „Ich bin hier der Chef“-At­ti­tü­den, ist der erste Schritt zur Ak­zep­tanz von An­wei­sun­gen. „Füh­rungs­kräf­te sind kom­mu­ni­ka­ti­ve Schalt­zen­tra­len. Sie müs­sen das Fir­men­in­ter­es­se im Blick haben, für Ihre Vor­ge­setz­ten wie­der­um Ver­ant­wor­tung für die Er­geb­nis­se tra­gen und gleich­zei­tig hoch­gra­dig be­zie­hungs­fä­hig sein, um ihren Mit­ar­bei­tern eine angst­freie Ar­beits­at­mo­sphä­re zu schaf­fen“, so der Coach Mar­tin Cars­tens in einem Ar­ti­kel der Süd­deut­schen Zei­tung vom Mai.

Grund­sätz­lich ist man an Wei­sun­gen von Vor­ge­setz­ten ge­bun­den, auch wenn sie im Ein­zel­fall nicht un­be­dingt sinn­voll er­schei­nen. Doch eine gute Füh­rungs­kraft weiß, wann Ent­schei­dun­gen näher er­läu­tert wer­den soll­ten, damit sie auch von den Mit­ar­bei­tern ge­tra­gen wer­den. Eine ra­tio­na­le und ver­ständ­li­che Be­grün­dung für An­wei­sun­gen mit­zu­lie­fern ist in jedem Fall hilf­reich. Al­ler­dings ist dafür nicht immer Zeit oder Ge­le­gen­heit. Ab­ge­se­hen vom oft man­geln­den Be­wusst­sein von Füh­rungs­kräf­ten, dass Mit­ar­bei­ter nach­voll­zieh­ba­re Hand­lungs­an­wei­sun­gen brau­chen, um diese dann nicht ein­fach nur ab­zu­ha­ken, son­dern sie mo­ti­viert und über­zeugt um­zu­set­zen.

Wie man in die­sem Span­nungs­feld die rich­ti­ge Ba­lan­ce hält, ist Teil un­se­res Be­ra­tungs- und Coa­ching-An­ge­bots zum The­men­be­reich „Füh­rung und Kom­mu­ni­ka­ti­on“.

 
     
 
 

 
 
 
 
 
 
     
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Gasthaus Sonne
 

Schön geschrieben

Das waren noch Zei­ten: Die 1915 ein­ge­führ­te Süt­ter­lin-Schreib­schrift, von einem Gra­fi­ker ent­wi­ckelt und ab­ge­stimmt auf die da­mals üb­li­che „Gleich­zug­fe­der“ mit einer ku­gel­för­mi­gen Spit­ze, er­mög­lich­te „Rund­zü­ge bei gleich­blei­ben­der Strich­stär­ke“. Da­mals wurde die Hand­schrift noch als Kul­tur­tech­nik ge­se­hen, die gleich unter ihrer künst­le­ri­schen Höchst­form an­ge­sie­delt war, der Kal­li­gra­fie. Auch die da­nach fol­gen­de „Neue Deut­sche Nor­mal­schrift“ oder die „Schul­aus­gangs­schrift“ waren noch auf die einst üb­li­chen Schreib­ge­rä­te aus­ge­legt. Für die heute von Päd­ago­gen emp­foh­le­ne und weit­ge­hend schnör­kel­lo­se „Grund­schrift“, bei der nur noch we­ni­ge Buch­sta­ben mit­ein­an­der ver­bun­den sind und die der in­zwi­schen viel­fach prak­ti­zier­ten Schreib­wei­se aus­schlie­ß­lich mit Großbuch­sta­ben äh­nelt, kommt man auf jeden Fall ohne Feder und Tinte aus.

Bis in die 60er-Jahre war in der Schu­le ge­for­dert eine „Schön­schrift“ aufs Pa­pier zu brin­gen, was sogar ei­gens be­no­tet wurde! Doch wer braucht das schon heute noch, eine schö­ne Hand­schrift? Der Ku­gel­schrei­ber hat die Feder längst ab­ge­löst und nicht ge­ra­de zu einer bes­ser le­ser­li­chen Schrift ge­führt. Oh­ne­hin geht die heute am häu­figs­ten an­ge­wand­te Me­tho­de län­ge­re Schrift­stü­cke zu ver­fas­sen über eine Tas­ta­tur – oder heißt gleich „copy and paste“. Ein Hand­schreib­ge­rät kommt al­len­falls noch beim Ver­fas­sen von No­ti­zen oder Aus­fül­len eines For­mu­lars zum Ein­satz. Und so man­cher Edel­fül­ler mit Gold­fe­der – immer noch ein be­lieb­ter Ge­schenk­ar­ti­kel mit bis zu hoch vier­stel­li­gen Prei­sen - liegt be­schäf­ti­gungs­los in Schub­la­den herum. Al­len­falls mal her­aus­ge­nom­men, um ein be­son­ders wich­ti­ges Schrift­stück zu un­ter­zeich­nen.

Doch „die phy­si­schen Be­we­gun­gen, die mit dem Hand­schrei­ben ein­her­ge­hen, sind Teil der Denk­pro­zes­se“, so die bri­ti­schen Er­zie­hungs­wis­sen­schaft­ler Med­well und Wray. Laut einem Ar­ti­kel in „Trends of Neu­ro­sci­ence and Edu­ca­ti­on“ ak­ti­viert das Hand­schrei­ben auch Be­rei­che in den Ge­hir­nen, die beim Tip­pen von Buch­sta­ben un­be­tei­ligt blei­ben. Hand­schrei­ben struk­tu­riert gleich­zei­tig die Ge­dan­ken und damit die Fä­hig­keit, zum Bei­spiel in einem Vor­trag ge­ra­de Ge­hör­tes im rich­ti­gen Sinn­zu­sam­men­hang wi­der­zu­ge­ben. An­ders als das schnel­le Mit­tip­pen auf einer Tas­ta­tur, das rein me­cha­nisch ab­läuft und das „Mit­den­ken“ weit­ge­hend aus­schlie­ßt.

Alle die je­mals eine Prü­fung ab­le­gen muss­ten, wer­den die Er­fah­rung ge­macht haben, dass der Prü­fungs­stoff viel bes­ser „sitzt“, wenn man ihn vor­her hand­schrift­lich fest­ge­hal­ten hat. Zum Schön­schrei­ben nach einem be­stimm­ten Schrif­tras­ter muss das ja nicht un­be­dingt füh­ren, ein in­di­vi­du­el­les Schrift­bild ist durch­aus er­laubt. Wich­tig ist je­doch das Trai­nie­ren einer „flie­ßen­den Hand­schrift, wel­che die Ge­dan­ken zum Flie­gen bringt“, wie es die Ju­gend­buch­au­to­rin Cor­ne­lia Funke emp­fiehlt.

Wer es mal wie­der pro­bie­ren will: Bei www.penoblo.de fin­den Sie feins­tes Schreib­ge­rät und eben­so edle Tin­ten in allen Re­gen­bo­gen­far­ben, wel­che die neue Lust am Hand­schrei­ben durch­aus be­flü­geln kön­nen. Und da bald Weih­nach­ten ist – viel­leicht das idea­le Ge­schenk fin­den für Men­schen, die gerne damit um­ge­hen!

 



 
Schirme
 

„unverpackt“

Plas­tik­müll ist zur­zeit in allen Me­di­en prä­sent. Die Über­mül­lung der Welt­mee­re, Vögel und Fi­sche mit al­ler­lei Ge­gen­stän­den im Magen, Rück­stän­de von Plas­tik im mensch­li­chen Or­ga­nis­mus und vie­les mehr. In einer Um­fra­ge von PWC steht, dass 95 Pro­zent der Deut­schen für eine Re­du­zie­rung von Ver­pa­ckung auf ein Mi­ni­mum sind.

Dann mal los: Jeder kann ei­ni­ges dafür tun, um Ver­pa­ckungs­müll zu ver­mei­den. Das fängt bei einer schi­cken Ein­kaufs­ta­sche aus Stoff oder einem kof­fer­raum­taug­li­chen Korb an und kann sich im Laden fort­set­zen. Denn ei­ni­ge der gro­ßen Su­per­märk­te bie­ten seit ei­ni­gen Wo­chen Mehr­weg­ver­pa­ckun­gen wie Obst­tü­ten, Boxen für Wurst und Käse an. Selbst Dis­coun­ter schwen­ken um und bie­ten loses Obst und Ge­mü­se an.

In Pforz­heim - wie auch in vie­len an­de­ren Städ­ten - er­öff­ne­te eben­falls vor we­ni­gen Wo­chen der erste Laden, der gänz­lich auf Ver­pa­ckung ver­zich­tet: „un­ver­packt“. Auf der Web­site ist zu lesen: Es gibt wirk­lich viele Grün­de dafür, Le­bens­mit­tel ohne Ver­pa­ckung zu kau­fen. Ganz prak­tisch be­deu­tet es na­tür­lich we­ni­ger Ver­pa­ckungs­müll. Es be­deu­tet aber auch we­ni­ger Ver­schwen­dung, da man genau so viel kau­fen kann, wie man ge­ra­de be­nö­tigt.

„un­ver­packt“
Jörg-Rat­geb-Stra­ße 23,
75173 Pforz­heim
Mon­tag-Frei­tag: 9:30 - 18:30 Uhr,
Sams­tag: 8 - 14 Uhr

Bildquelle und weitere Information: www.unverpackt-pforzheim.de

 

 
 
 
 
 
     
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Schirme
 

Zeit für sich selbst

Ei­gent­lich soll­te jetzt die be­sinn­li­che Zeit be­gin­nen. Doch schaut man sich um, trifft man auf Jah­res-End­hek­tik: Alles noch schnell fer­tig ma­chen. Hetze von einem Mee­ting ins nächs­te und dann noch die vie­len Weih­nachts­fei­ern. Und wei­ter der ge­dank­li­che Sprint zum Thema Ge­schen­ke und quä­len­de Fra­gen: wann fei­ern wir wo mit wem?

Hier drei all­tags­taug­li­che Schnell-Ent­span­nungs-Tipps:

  1. Frei­zeit - be­wusst den Kopf frei ma­chen. Ge­ra­de wenn im Job ge­fühlt alles drun­ter und drü­ber geht, ist es umso wich­ti­ger, ab­zu­schal­ten. Ein ent­spann­tes Bad, ein Be­such im Ther­mal­bad, ein schö­nes Buch, Sport oder ein­fach mit Leu­ten tref­fen und einen lus­ti­gen Abend ver­brin­gen. Haupt­sa­che nicht an die Ar­beit den­ken. Lö­sun­gen kom­men dann am nächs­ten Tag wie von selbst, wenn man sich eine klei­ne Aus­zeit gönnt.
  2. Sich lo­cker ma­chen – jeder Mensch fin­det am bes­ten für sich her­aus, was ihm gut tut. Ein Abend auf der Couch kann für den einen per­fekt sein. Ein an­de­rer muss aktiv sein. Wich­tig ist, dass Kör­per und Geist ent­span­nen. Manch­mal kann es bes­ser sein, we­ni­ger zu ma­chen und dem eh schon an­ge­spann­ten Or­ga­nis­mus etwas Ruhe zu gön­nen.
  3. Frei ma­chen – nach der Ar­beit nicht gleich in die nächs­te Ver­pflich­tung. Die Zeit fin­den um durch­zu­at­men. Wenn es nur 10 Mi­nu­ten sind, ein Es­pres­so um die Ecke, ein kur­zer Spa­zier­gang um den Block oder eine kurze Atem­me­di­ta­ti­on. So viel soll­te sich jeder Wert sein. Dann kön­nen Kin­der, Part­ner, El­tern oder eh­ren­amt­li­che Pflich­ten kom­men.



 
Business Yoga
 

Januartermin leider ausgebucht, nächster Termin 15. -16. März 2019:
Workshop – Business Yoga – Achtsam ins Frühjahr starten.

Hier ler­nen Füh­rungs­kräf­te wie sie durch all­tags­taug­li­che Stra­te­gi­en sowie ge­ziel­ten geis­ti­gen und kör­per­li­chen Übun­gen ihre Wi­der­stands­kraft gegen Stress und allen Be­gleit­erschei­nun­gen wie Schlaf­lo­sig­keit, ge­fühl­te Über­las­tung, Ab­ge­schla­gen­heit etc. ent­ge­gen­wir­ken kön­nen. Der er­fah­re­ne Yoga- und Ent­span­nungs­trai­ner Oli­ver Kunz­mann sowie Busi­ness-Coach Karin Ba­cher bie­ten die Ge­le­gen­heit, die rich­ti­gen Tech­ni­ken für die ganz per­sön­li­che Si­tua­ti­on zu er­ler­nen, denn ob Yoga, Atem­übun­gen, MBSR oder das Goog­le-Prin­zip Se­arch in­si­de yours­elf – nicht alles hilft jedem glei­cher­ma­ßen. Nach die­sem Wo­chen­en­de hat sich was ver­än­dert – ver­spro­chen!


 

Save the dates:

Vitamin F – 66. Frauenfrühstück
in Weingarten/Baden,
Samstag, den 26. Januar 2019
Karin Bacher trägt vor: "Immer schön souverän bleiben! – Der schlagfertige Umgang mit manipulativem oder aggressivem Verhalten“

Vortrag Motivation – Mitarbeitergewinnung und Erhaltung
Dienstag, den 26. Februar 2019, 17 – 20:00 Uhr,
Veranstalter BME Karlsruhe,
Referentin Karin Bacher

Workshop Mitarbeiter 4.0,
agile Führung im Zeitalter der Digitalisierung.
Dienstag, den 26. März 2019,
Pforzheim

Workshop Mitarbeiter 4.0,
agile Führung im Zeitalter der Digitalisierung.
Mittwoch, den 9. Oktober 2019,
Pforzheim

Workshop Professioneller Auftritt – Die MitarbeiterInnen als Markenbotschafter
agile Führung im Zeitalter der Digitalisierung.
Mittwoch, den 6. November 2019,
Pforzheim

 
 
 
 
 
 

Impressum

 

Karin Bacher Consulting & Coaching e.K.
vertretungsberechtigte Person: Karin Bacher
Karl-Bührer-Str. 22
75177 Pforzheim
Tlf: +49 7231 4628 631
E-Mail: kb@kbcuc.com
Handelsregistergericht:
Amtsgericht Mannheim
Handelsregisternummer: 705852
Umsatzsteuer-ID: DE218352749

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ISSN 2509-288X

 
 

 

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